PI Pro-Investor - Immobilienfonds 1 Klassisch
Kurzbeschreibung
Der Investor beteiligt sich an der Fondsgesellschaft PI Pro Investor Immobilienfonds 1 GmbH & Co. KG. Hierbei kann sich der Investor als Kommanditist unmittelbar oder mittelbar als Treugeber über die Treuhänderin an der Gesellschaft beteiligen. Der Investor hat in der Beitrittserklärung die Wahl zwischen zwei Beteiligungsformen: "klassisch" und "optimal". Erstere ist liquiditätsorientiert und letztere renditeorientiert. An dieser Stelle wird die klassische Variante der Beteiligung näher erläutert.
Die Fondsgesellschaft wird über verschiedene Objektgesellschaften in ein Portfolio deutscher Wohn- und Geschäftsimmobilien investieren. Diese werden sie langfristig vermieten, ein Verkauf ist im Jahr 2021 vorgesehen. Die Investitionen sollen gemeinsam mit den Objektpartnern, der DEWI-Gruppe und der Krasemann-Gruppe, umgesetzt werden. Über sämtliche Investitionen der Fondsgesellschaft entscheidet grundsätzlich die Gesellschafterversammlung, also die Investoren. Laufende Investitionen sind noch nicht erfolgt, die ersten Investitionen sind für das vierte Quartal 2010 vorgesehen, die Investitionen des Jahres 2011 verteilen sich über das gesamte Jahr 2011. Es ist je nach Platzierungsstand beabsichtigt, die Investitionen bis Ende 2011 vollständig abzuschließen.
Die Laufzeit der Gesellschaft ist unbefristet, die geplante Beteiligungsdauer beträgt ca. 11 Jahre. Investoren haben darüber hinaus das Recht, die Beteiligung mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende, erstmals zum 31. Dezember 2023, ordentlich zu kündigen.
Marktsituation
Der Wohnungsmarkt in Deutschland zeigt sich unabhängig von Finanzkrisen und konjunkturellen Einbrüchen - Menschen müssen wohnen. Ein Dach über dem Kopf zu haben ist ein existentielles Bedürfnis, wie Essen, Trinken und Kleidung. Selbst wenn gespart werden muss, wird eher auf Mobilität, wie das Auto, verzichtet, als auf angemessenen Wohnraum. Der dann bevorzugt in Ballungsräumen mit sehr guter Infrastruktur gemietet wird. Immer gesucht und gebraucht werden bezahlbare, durchschnittliche Mietwohnungen, denn verglichen mit anderen europäischen Ländern bildet Deutschland, mit lediglich 43,2% Wohneigentum privater Haushalte das Schlusslicht in Sachen Wohneigentum in Europa. Trotz langfristig sinkender Bevölkerungszahlen steigt die Nachfrage nach Wohnraum, genauer nach Haushalten. Das statistische Bundesamt erwartet bis 2020 einen Anstieg auf 40,5 Millionen Privathaushalte, etwa 500.000 mehr als derzeit. Verantwortlich dafür sind zwei, seit längerer Zeit zu beobachtende Trends: Die Zahl der Singlehaushalte nimmt stetig zu. Viele jüngere Menschen leben ohne Partner, denn die Gründung einer Familie wird oft ins mittlere Lebensalter verschoben. Lange Ausbildungszeiten und die Vorteile des „Hotel Mama“ verstärken diesen Trend. Zusätzlich sorgt die steigende Zahl von Scheidungen für weiteren Wohnungsbedarf.
Investitionsvorhaben
Herausragende Merkmale:
- Wohnimmobilien als Sachwert bilden, gerade bei drohender Inflation, als nachgefragtes Gut mit kontinuierlicher Wertentwicklung einen beständigen, wichtigen Baustein zur Vermögenssicherung.
- Selbst im Falle einer Währungsreform, wie in Deutschland bereits geschehen, würden Mieten nicht wegfallen, sondern in neuer Währung bezahlt und damit stabile Erträge aus dem Sachwert generieren.
- Die stetige Verknappung von Wohnraum mit gleichzeitig steigender Nachfrage sorgt für sinkende Leerstände und nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage für steigende Mieterträge.
- Gesucht wird auch zukünftig bezahlbarer Wohnraum in einem Umfeld mit guter Infrastruktrur.
- Niedrige Darlehenszinsen und Einkaufspreise unter Baukosten bieten liquiden Investoren gute Ertragschancen.
Immobilien:
Die Fondsgesellschaft beabsichtigt, sich an Objektgesellschaften zu beteiligen, die Wohnimmobilien und Wohn-/Geschäftshäuser erwerben und verwalten. Die Immobilien liegen innerhalb Deutschlands, bevorzugt in den Metropolregionen Berlin, Hannover oder Nürnberg/Fürth/Erlangen und werden überwiegend wohnwirtschaftliche Nutzung aufweisen. Bei den Objekten soll es sich um Bestandsobjekte handeln. Nicht Gegenstand der Investition sind noch im Bau befindliche Immobilien oder Projektentwicklungen. Die Einzelinvestitionen sollen pro Objekt mindestens EUR 500.000 und maximal EUR 5.000.000 betragen. Der Kaufpreis der Immobilien darf das 11,25-fache der erzielbaren Miete nicht übersteigen.
Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung hat sich die Fondsgesellschaft 4 Objekte in Hannover und 2 in Nürnberg gesichert, die ohne jeglichen Gewinnaufschlag zu 94% erworben (übernommen) werden könnten. Es handelt sich dabei um Mehrfamilienhäuser sowie Liegenschaften, die den Investitionskriterien entsprechen.
Mit Gesellschafterbeschluss vom 01.08.2011 wurde beschlossen 12 Objekte zu erwerben. Diese liegen in Hannover, Berlin, Erfurt, Dresden sowie Nürnberg.
Wirtschaftliche und steuerliche Rahmendaten
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf:
Einzahlung:
- 20% der Zeichnungssumme zzgl. 5% Agio sind nach Annahme zu zahlen
- Der Rest ist - ggf. in mehreren Raten – jeweils 14 Tage nach Aufforderung durch die Komplementärin fällig
- Die Mindestbeteiligung für Investoren beträgt grundsätzlich EUR 25.000 zzgl. 5% Agio
Auszahlung:
Bei der klassischen Beteiligungsform stehen laufende Auszahlungen im Vordergrund. Ab dem vierten des auf die Einzahlung folgenden Monatsersten erhält der Investor für die gesamte Laufzeit eine Kapitalkontoverzinsung von 7,5% p.a.. Davon erhält er, auf Basis der Prognosen, in den Jahren 2011 bis 2013 Auszahlungen bis zu 4% p.a., p.r.t., ab 2014 bis zu 6% p.a. und ab 2017 bis zu 7% p.a. Bei einer Beteiligung mit EUR 100.000 wird mit einem Kapitalrückfluss von insgesamt rund EUR 220.000 am Ende der Laufzeit kalkuliert. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Immobilien vollständig im Jahr 2021 veräußert werden sollen. Bei der Ermittlung des Veräußerungserlöses
wurde ein Verkaufsfaktor in Höhe des 14-fachen der vertraglichen Mieten des Jahres 2021 zugrundegelegt.
Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption:
Der Investor erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb; die Besteuerung erfolgt mit dem persönlichen Steuersatz zzgl. Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
Finanzierung:
Der Investitionsplan geht davon aus, dass der Fondsgesellschaft durch die Platzierung des öffentlichen Angebotes der Vermögensanlage Anlegermittel in Höhe von EUR 30 Mio. EUR zzgl. 5% Agio in den Jahren 2010 und 2011 zufließen. Die Aufnahme von Fremdkapital ist auf Ebene der Fondsgesellschaft nicht vorgesehen. Die geplanten Nettoeinnahmen aus der Platzierung des Eigenkapitals reichen aus, um alle auf Ebene der Fondsgesellschaft vorgesehenen Anlageziele zu realisieren. Auf Ebene der Objektgesellschaften wird darüber hinaus Fremdkapital aufgenommen.
Bemerkung zur Ergebnisprognose
Einzahlung in 2011: 80% der Zeichnungssumme sind ggf. in mehreren Raten – jeweils 14 Tage nach Aufforderung durch die Komplementärin fällig
Mit * markierte Einzahlungen sind fällig nach Annahme.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen zu diesem Angebot beruhen auf den Angaben des Initiators und sind nicht von uns auf ihre Richtigkeit, Vollständigkeit und Plausibilität geprüft worden. Keine Gewähr für Übertragungsfehler. Ausschließliche Beteiligungsgrundlage ist der jeweilige Emissionsprospekt.
